White Space im Roman richtig nutzen – Mehr als nur Lücken
Hast du schon einmal einen Roman aufgeschlagen und dich beim Anblick der zahlreichen Textpassagen fast erschlagen gefühlt? Dann fehlte es diesem Buch an White Space (Leerraum). Hiermit bezeichnet man den Bereich einer Seite, der nicht mit Text gefüllt ist. Visuell entsteht dieser Raum durch Absätze, Dialoge, Leerzeilen und Kapitelwechsel. White Space ist ein rhythmisches Instrument. Man spricht hier auch vom Pacing der Geschichte. Damit steuert der Autor die Erfahrung des Lesers. Er muss genau entscheiden, wann ein neuer Absatz und…